Tomaten selbst ziehen

Ein lauer Sommerabend, ein Glas Wein auf dem Balkon, dazu ein gutes Essen. Was darf dabei nicht fehlen? Die Tomate! Im Gegensatz zu den gekauften Früchten, die oft recht fade daherkommen und maximal „nach rot“ schmecken, haben eigene, vollreif geerntete Tomaten ein unvergleichliches Aroma. Kommen sie doch von der Pflanze direkt in die Küche (oder in den Mund 😀 )  und haben nicht schon eine lange Reise durch manchmal halb Europa hinter sich. Zudem spart man natürlich eine Menge Geld. Noch mehr kann man einsparen, wenn man auch die Pflanzen selbst zieht. Das ist ein Kinderspiel:
Gegen Ende des Sommers von besonders schönen und reifen Früchten das Fruchtfleisch mit den Kernen in einem feinen Sieb gründlich unter fließendem Wasser abwaschen; die Samenkerne dann auf Küchenpapier ein paar Tage trocknen lassen und dunkel und kühl bis ins nächste Frühjahr aufbewahren.
Ab Mitte März kleine Pflanztöpfchen mit Anzuchterde vorbereiten, in jedes ein paar Samenkörner legen, etwas mit Erde bedecken, gießen, und an einen warmen und hellen Ort stellen:

Darauf achten, die Erde in den nächsten Tagen immer schön feucht zu halten. Bei verschiedenen Sorten gleich daran denken, die Töpfe entsprechend zu markieren bzw. zu beschriften. Man vergißt recht schnell, was wo drin war 😉

Nach ein einigen Tagen tut sich dann schon was:

Es lebt, hurra! 😀

Nun weiter wachsen lassen, bis sie groß genug sind, um sie zu pikieren und jedes sein eigenes Reich bekommt:

Nun solange weiterpflegen, bis sie groß genug sind für ihren endgültigen Standort. Nach den Eisheiligen können sie dann in den Garten und/oder auf den Balkon ziehen.

Wie gesagt, ein Kinderspiel, für das es keinen speziellen grünen Daumen benötigt. Nur ein bißchen Platz an einem hellen und sonnigen Fenster. Sobald die Ernte anläuft, daran denken, wieder genügend Kerne auf die Seite legen. So braucht man schon nicht jedes Jahr Saatgut neu kaufen (grade in Zeiten, wo immer mehr Hybrid-Samen angeboten wird, ein wichtiger Aspekt!) und man erlebt jedes mal aufs Neue das Faszinosium, wie aus ein paar wenigen Tomatenkernen wieder viele, viele Tomaten heranwachsen. 🙂

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